000redheader1

30
Okt
2009

Neuerdings

Ich bin ein Spätzünder. War ich schon immer. Oder mit den Worten meiner Frau Mama: "Das Kind braucht halt ein bisschen länger, bis..." Was auch immer.
Ich habe mir nicht vorgenommen: Nach dem Urlaub mache ich alles ganz anders. Aber ich tu's, irgendwie, und manchmal kenn ich mich dabei fast selber nicht.

Neuerdings spiele ich nicht nur "Chef", ich beginne zunehmend, mich auch wie einer zu benehmen. Vor ein paar Tagen stauchte ich die ganze Mannschaft am Morgen zusammen, für eine Schlamperei vom Vortag. Nicht wirklich heftig, aber eben auf für sie ungewohnte Weise. Ich konnte sehen, wie sie staunten: der Rotschopf angefressen? Ganz was Neues...oops.

Neuerdings gehe ich den Leuten, von denen ich annehme, dass sie's wissen müssen, mit Fragen auf die Nerven, ohne mir doof dabei vorzukommen. Keine Ahnung zu haben, ist schliesslich nicht so schlimm wie ahnungslos zu bleiben. Ich lerne täglich etwas Neues. Und bekanntlich gibt es keine dummen Fragen.

Neuerdings sage ich "Nein". Nein, du kannst das nicht so machen. Nein, so will ich das nicht haben. Nein, so soll das nicht sein. Nein. Nein. Nein. Und ich stelle fest: sie mögen es nicht toll finden, doch sie können damit leben.

Neuerdings schätze ich am Telefon, was ich zuvor so fürchterlich daran fand: dass man den anderen nicht sehen kann. Schliesslich sieht der andere mich auch nicht. Und sieht er mich nicht, so kann er auch nicht sehen, wenn ich verzweifelt in irgendwelchen Akten wühle, hilf- mitunter gänzlich ahnungslos bin. Und sieht er das nicht... muss er's auch nicht wissen. Wo ich mich zuvor stammelnd entschuldigte, biete ich jetzt an: "Ich mach mich schlau und ruf zurück!" Oder: "Wenn Sie mich in einer Viertelstunde noch mal anrufen, kann ich es Ihnen ganz genau sagen". Haben die Leute das Gefühl, mit jemandem zu reden, der weiss, wovon er spricht und was er da tut, sind sie zu einer Menge bereit. Auf einmal ist alles kein Problem, ist alles wunderbar... und vielen Dank auch für Ihre Mühe.

Neuerdings mach ich alles ganz anders. Einfach so.
Das Kind brauchte halt ein bisschen länger, bis... Was auch immer.

22
Okt
2009

PLING!

Heute habe ich nach einem Jahr zum ersten Mal von unserem "Verwaltungs-Gott", einem nicht mehr ganz jungen, aber doch sehr bemüht jung wirkenden Mann, der einen immer so anschaut, als ob er nicht wisse, womit er es verdient hat, sich mit Leuten wie uns (wer auch immer "Leute wie wir" sein mögen) abgeben zu müssen, ein richtiges, wunderhübsches, charmantes Lächeln bekommen. Und das, obwohl ich eigentlich gerade eine Todsünde begangen hatte: ich hatte an seiner Bürotür geklopft, um nach Papier für den Drucker zu fragen. Was wir normalerweise zwei Türen weiter vom Heimleiter bekommen, was ich jedoch ... vergessen hatte.
Der Mann begegnet mir seit einem Jahr so mehr oder weniger täglich ein bis zwei Mal und lächelt mir dann grüssend zu. Auch so mehr oder weniger. Es handelt sich bei diesem Lächeln eigentlich eher um eine etwas gequälte Grimasse, die so ziemlich alles bedeuten kann. Beispielsweise schlimme Schmerzen oder leichte Übelkeit... da ich ein freundliches Menschlein bin, deutete ich es halt immer als Lächeln - oder als den Versuch, ein solches zustande zu bringen. Wir mögen ihn alle nicht so besonders gern, er gilt als "komisch" und unsympathisch, was schade ist bei so einem hübschen Mannsbild, und wenn er auch tausendmal für die Frauenwelt verloren sein mag, als eingebildet und arrogant, und so geht auch niemand gern zu ihm hin. Meine Kollegin war kurz davor, vor mir auf die Knie zu fallen, damit ich für sie Kopierer-Papier holen gehe (dass wir immer bei ihm klopfen, anstatt beim Heimleiter danach zu fragen, ist einer der Gründe, wieso er uns nicht so mag - wir STÖREN!!!)... naja, und da ich Feierabend hatte und nicht so sein wollte, tat ich ihr den Gefallen.
Ich hüpfte also hinunter in die Verwaltung. Klopfklopf. Ich setz schon mal mein nettestes "Ich brauch was"-Lächeln auf und warte...
Der Verwaltungsgott macht die Tür auf und... lächelt. *PLING*
Ich bin mir sicher, der gute Mann hat mich mit rotem Kurzschopf und fünfzehn Kilo weniger auf den Rippen nicht gleich erkannt, und als er mich erkannt hatte, wars zu spät: *PLING!PLING!*
"Entschuldigung", trällere ich, "ich brauche Papier für den Kopierer" ... da fällt mir ein, dass er dafür die falsche Adresse ist und wie sauer er normalerweise reagiert...oops.
Aber nö: *PLING* Er lächelte weiter... ich sag ja, der Mann hatte keine Chance. "Hat der Heimleiter nix mehr?" will er wissen. Oh-oh.
"Ähm... da hab ich gar nicht gefragt" trällere ich weiter und schalte von meinem nettesten "Ich will was"-Lächeln auf ein "Ich wills aber trotzdem!"-Lächeln um. Darin bin ich gut, das geht bei mir stufenlos.
Der Verwaltungsgott lächelt immer noch, nicht die Spur von Genervtheit: *PLING*
Und während er mir erklärt, dass nur die Rezeption von ihm mit Papier versorgt wird, die Pflege aber zum Heimleiter muss (Logik?), greift er schon in den Schrank und drückt mir das Gewünschte in die Hand. Normalerweise folgt jetzt das aprupte Türzumachen. Aber nein: *PLING*
Also bedanke ich mich herzlich und schalte von "Ich wills aber trotzdem" auf "You made my day" um. Geht ebenfalls stufenlos und verfehlt -oh Wunder!- seine Wirkung nicht: der Verwaltungsgott zeigt, was er kann und geht mühelos mit, aus seinem eh schon hinreissenden Lächeln wird ein regelrechtes Strahlen *PLING!PLING!PLING!*
"Vielen Dank nochmal und Entschuldigung", flöte ich, "In Zukunft geh ich zum Heimleiter".
*PLING!PLING!PLING!PLING!* "Ach, ist schon gut." zwitschert der Verwaltungsgott, und ich denke, wenn der Mann noch lange weiter so lächelt, werde ich hier vor seiner Tür zumindest vorübergehend erblinden... mein Gott, ist der SÜSS! Komisch? Unsympathisch? Arrogant? DER?
Ich weiss gar nicht, wie wir darauf kommen. Der ist doch nett!

20
Okt
2009

Urlaubsende

Der erste Arbeitstag nach fünf Wochen.
Erste Überraschung: ich hab tatsächlich gut geschlafen - sechs Stunden am Stück, kaum zu glauben, aber wahr.
Zweite Überraschung: Die Chefin ist da. Hätte eigentlich drei Tage frei vor dem Urlaub, hat aber noch jede Menge Unerledigtes auf dem Schreibtisch und vielleicht sogar überlegt, dass es nicht die beste Idee war, mich an meinem ersten Tag gleich als Schichtleitung einzuteilen und dann allein da herumwurschteln zu lassen. Nicht dass die Welt davon untergegangen wäre, aber selbst im besten Fall hätte es einiges an Chaos und Stress gegeben. So aber: easy going. Ein traumhafter Start.
"Ich bin richtig froh, dass du da bist," sagt die Göttliche in einer unserer Raucherpausen, "Mit dir ist es so schön ruhig". Und erzählt mir, dass ihre Stellvertretung zur Zeit fürchterlich gestresst und ganz und gar unerträglich sei: "Die war in den letzten Tagen schlimmer als ich, glaub das ruhig!" Ich versuch es mir vorzustellen, aber eigentlich sind für mich im gestressten Zustand beide gleich schlimm, nur ist die eine halt öfter gestresst als die andere.

Ach ja, ich hab ja allen sooo gefehlt. Sie haben ja sooo oft von mir gesprochen, und nur Gutes - wie schön, dass sie mich wiederhaben.

Ich bin der "Hingucker" des Tages: die einen erkennen mich nicht auf den ersten Blick, die anderen schauen gleich zweimal hin. Tolle Frisur, tolle Haarfarbe und ach, "nun sag schon, WIE VIEL hast du abgenommen... und wie hast du das gemacht?" Die Göttliche meint gar, ich sei "komplett eine neue Frau!" und tut irgendwie so, als wär das ihr persönlicher Verdienst, gibt förmlich mit mir an. Ach ja, zehn Jahre jünger sehe ich aus, beteuert man mir. Komplimente von allen Seiten. Ahhs und Oohs. Gegen Mittag bin ich kurz davor, Autogramme geben zu wollen...
Aber nicht alle teilen die Begeisterung für die neue kurze Frisur: Kev, unser Praktikant, langhaariger Metal-Fan, jault: "Was hast du denn mit deinen schönen Haaren angestellt..." und meine nigerianische Kollegin knufft und kneift mich, als sie mich sieht: "Nein! Neiiiin, wie konntest du! Deine schönen, schönen langen Haare!"

Bei meinen alten Damen allerdings zeigt sich, dass derartig radikale Veränderungen durchaus ihre Schattenseiten haben. Die rote Pumuckl-Frisur kommt allgemein gut an, bei den geistig regen wie auch bei den verwirrten Bewohnerinnen. Das war zu erwarten, das war schon immer so. Und wenn's nur die Frisur wäre... aber es sind auch dreissig Pfund weniger. Meine dementen alten Damen erkennen mich nicht, bevor ich sie anspreche. Und eine noch nicht einmal dann. Den ganzen Vormittag sitzt sie da und starrt mich an: "Bist du es wirklich... aber du hast dich so verändert, nein, du kannst es nicht sein... " Ich möchte es für einen Scherz halten, aber die Zurückhaltung der alten Dame sagt mir, dass sie wirklich Probleme damit hat, mich als "ihre Schwester" anzunehmen. Sie fremdelt, ruft nicht ein einziges Mal nach mir, so wie sie es sonst immer tut.

Drei alte Damen sind inzwischen gestorben. Die eine hab ich nicht wirklich gekannt, die zweite mochte ich nicht besonders gern... die dritte war eins meiner Lieblings-Dämchen. Als ich vor einer Woche kurz auf Station vorbeischaute, war sie gerade im Krankenhaus: Verdacht auf Hepatitis. Wie sich herausstellte, war's Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nichts mehr zu machen. Wenigstens ging's schnell.

Der Tag war als Arbeitstag nicht wirklich ernstzunehmen, dank der Anwesenheit meiner Göttlichen und einer guten Schicht-Besetzung. Wenn ich Glück habe, wird es morgen noch mal so... und dann hat mich der Stationsalltag mit all seinen Tücken wieder, weil die Göttliche in Urlaub geht und die Lieblingskollegin noch im Frei ist. Passt schon.

17
Okt
2009

blond

Da komme ich heute morgen auf die glorreiche Idee, mir gleich nach dem Aufstehen die Haare zu färben... oder genauer gesagt, sie erst einmal zu ent-färben, weil Rotschopfs Rotschopf ja von Natur aus dunkelbraun ist, und während ich noch darüber am Meckern bin, dass mir ungeduldigem Geschöpf die Einwirkzeit bis zum gewünschten Ergebnis viiiiel zu lang ist und ich die Warterei einfach doof finde... da sagt sich der Gott der kleinen Dinge: "Kein Problem, da kann ich abhelfen" - und plötzlich steht die Küche unter Wasser, weil sich unter der Spüle ein Rohr gelöst hat.
Und was soll ich sagen: nach der ganzen Klempnerei und dem Aufwischen war ich blonder als blond.

Ähm. Ich fang dann jetzt mal mit dem Rotfärben an. Und nö, ich find zwanzig Minuten Einwirkzeit kein bisschen lang. Wirklich nicht.

16
Okt
2009

Der Zopf ist ab

Nachdem ich Schatz gestern den halben Nachmittag damit auf die eh schon überstundenstressgeplagten Nerven ging, mich jammernd darüber zu beklagen, dass ich aussähe wie ein explodiertes Sofakissen, griff er kurz vor knapp zum Telefon und machte mir einen Termin bei der Friseurin seines Vertrauens aus.
Bei der ich zuletzt vor zwei Jahren war.
Und bei der ich, als sie mit mir fertig war und mir spiegelschwenkend das Ergebnis ihrer Bemühungen um meine Haarpracht präsentierte, naserümpfend den Kopf schüttelte und sagte: "Nö."

Der Wahrheit halber und auch der Gerechtigkeit wegen muss ich hinzufügen, dass ich mit der anschliessenden Nacharbeit durchaus zufrieden gewesen bin. Und dass die Gute sich anfangs einfach nicht traute, mir die Haare so kurz zu schneiden, wie ich es gern haben wollte. Und dass ich eigentlich vor allem nur deshalb so lange nicht beim Friseur war, weil ich entweder gerade keine Lust oder keine Zeit oder beides nicht hatte. Ab einer gewissen Haarlänge ist es eh wurscht: Zopf und fertig.
Ab einer gewissen Länge jedoch wird der Zopf lästig. Zumindest, wenn man eigentlich eher der Typ für eine Kurzhaar-Frisur ist. So vom Wesen her und einfach überhaupt.
Und wenn der Rest der Welt meine Haare auch noch so schön fand: ich fand das nicht. Nö.
Ich hab wirklich versucht, mich daran zu gewöhnen.
Aber: Nö.
Bei all der Aufmerksamkeit und Pflege, die das elende Gezottel beansprucht hat, hätte ich mir genauso gut ein Haustier anschaffen können. Zum Beispiel eine Katze.

Jetzt ist der Zopf ab. Und Schatzens Friseurin seines Vertrauens kriegt ein Bienchen ins Fleissbüchlein gestempelt, mit Silberpapier-Stern und Schleifchen.

Die Frau ist ja wohl der Wahnsinn. Hat mich zwei Jahre lang nicht gesehen und mir trotzdem die Haare mal eben so aus dem Stand genauso geschnitten, wie ich sie hätte haben wollen, wenn ich darüber nachgedacht hätte, wie ich sie denn haben will. Inklusive Beachtung sämtlicher Wirbel.

Wie cool ist das denn!

take it easy

Ich hatte meinen Gedanken, diesen treuen, wenn auch oft ausgesprochen anstrengenden Begleitern, frei gegeben. Ich meine, ich hatte Urlaub, und ich dachte, ich tu ihnen mal was gutes und schicke sie ebenfalls in die Ferien.
Zuerst standen sie ein bisschen doof in der Gegend herum: frei hatten sie nämlich noch nie. Sie waren es gewohnt, sich rund um die Uhr mit all den Dingen meines Lebens zu beschäftigen, sich Sorgen zu machen, Probleme zu wälzen, zu hinterfragen, zu analysieren, zu zweifeln, an meinen Nerven zu zerren, an meinem Selbstbewusstsein zu nagen, mir den Schlaf zu rauben und mir immer und überall Gesellschaft zu leisten.
Wie gesagt, anfangs wussten sie nicht so wirklich, was sie tun sollten, also versuchten sie, einfach so wie bisher weiterzumachen. Als sie jedoch feststellten, dass ich sie ignorierte, waren sie zuerst erstaunt und dann ein bisschen beleidigt... und dann trollten sie sich. Einer nach dem anderen verschwand, nach Werweisswohin. Und es wurde ziemlich ruhig. Genau genommen wurde es verdammt still. Für mich mal ganz was Neues.
Nach einer ganzen Weile kamen sie wieder, so nach und nach. Aber irgenwie sind sie seitdem nicht mehr die selben. Offensichtlich haben sie sich da, wo sie ihre Ferien verbracht haben, nicht nur gut erholt und prächtig amüsiert. Ich versuche mir manchmal vorzustellen, wie sie da, wo auch immer sie waren, zusammengesessen und über den Sinn ihres Seins nachgedacht haben, denn anscheinend haben sie genau das getan. Und sind dabei zu bemerkenswerten Erkenntnissen gekommen.

Denn seitdem sie wieder da sind, verhalten sie sich ausgesprochen merkwürdig. Als ich mich neulich mit einem Problem an sie wandte, winkten sie ab: erstens sei das überhaupt kein richtiges Problem, weshalb sie zweitens keinen Bock drauf hätten, sich damit zu beschäftigen. Ich solle ihnen mit solchem Mist nicht auf die Nerven gehen. Take it easy, baby.
Überhaupt haben sie jetzt so merkwürdige Sprüche drauf! Ständig höre ich von ihnen: "Na und?" - "Ist uns egal" - "Kennen wir schon, wollen wir nicht noch mal" - "Dann eben nicht" und, was anscheinend ihr absoluter Favorit ist: "Und wo bitte ist da jetzt das Problem?" Ausserdem lachen die mich immerzu aus! Die nehmen mich überhaupt nicht mehr ernst!

Und was das Schlimmste ist: ihr verantwortungsloses Verhalten färbt auf mich ab. Heute morgen hab ich mich dabei ertappt, wie ich angesichts eines offensichtlich grossen Problems nur mit den Schultern zuckte und meinte: "Na und?" worauf sich besagtes Problem beschämt in ein belangloses Nichts auflöste... einfach so.

Normal ist das nicht...

15
Okt
2009

unverändert

Sich aus den Augen zu verlieren, aber nicht aus dem Sinn... und dann feststellen, dass nachher immer noch alles genauso ist, wie es vorher war...

Manchmal geht man einander verloren, obwohl man es nicht will, doch guter Wille reicht mitunter nicht aus, wenn das Leben seiner Wege geht, und man selbst mit ihm. Man verändert sich, die Sicht auf die Dinge ändert sich, Prioritäten ändern sich, und manchmal bleibt von einer Freundschaft nur noch die Erinnerung daran, dass man sich einmal nah war.

Der Freund meiner Kindheit ist nach wie vor mein Freund, aber was uns zusammenhält, nach all den Jahren in fremden Städten, getrennt voneinander und der gemeinsamen Zeit, ist ein fadenscheinig gewordenes Band aus Erinnerungen an all das, was wir einmal waren, längst aber nicht mehr sind. Weisst du noch? Damals?
Wenn wir uns nicht begegnet wären, damals, als wir Kinder waren, wenn wir damals nicht Freunde geworden wären - würden wir zu Freunden werden, wenn wir einander heute begegneten? Sähen wir im anderen das, was wir damals sahen? Würden wir einander überhaupt sehen?

Manchmal pflegt man mit verzweifelter Verbissenheit den Garten einer Freundschaft... nicht wahr haben wollend, dass dies längst kein Garten mehr ist, sondern eher ein Grab. Hier liegt, geliebt, vermisst, gewesen...

Aber manchmal ...
Manchmal ändert sich um einen herum alles - und doch ändert sich nichts.

Manchmal kann man nach langem Schweigen einfach weiterreden, als wären ein paar Monate, ein Jahr, eine lange Zeit nichts weiter als ein Atemzug zwischen den Worten.

14
Okt
2009

Ohne isses fad

Nach fast fünf Wochen Urlaub nahezu völlig blogfrei bin ich zu genau dieser Erkenntnis gekommen.
Manche Dinge ändern sich halt nie.
logo

Redhead

Schatz, Schätzchen und der ganze Rest

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Neuerdings
Ich bin ein Spätzünder. War ich schon immer....
Redhead - 30. Okt, 18:16
PLING!
Heute habe ich nach einem Jahr zum ersten Mal von unserem...
Redhead - 22. Okt, 20:35
Urlaubsende
Der erste Arbeitstag nach fünf Wochen. Erste Überraschung:...
Redhead - 20. Okt, 21:18
blond
Da komme ich heute morgen auf die glorreiche Idee,...
Redhead - 17. Okt, 09:43
Der Zopf ist ab
Nachdem ich Schatz gestern den halben Nachmittag damit...
Redhead - 16. Okt, 18:55

Links

Suche

 

Status

Online seit 24 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 30. Okt, 18:17

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren